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Historie

Villa Habersthal
Das Bild zeigt die Villa Habersthal um 1900

Am Waldrand gelegen und dennoch nah genug an Bad Orb. Vor der Terrasse ein idyllischer Teich. "Restauration zu jeder Tageszeit" warb das "Wald-Café Villa Habersthal" in einer Anzeige im Adress- und Geschäftshandbuch der Kurstadt Bad Orb aus dem Jahr 1914. Das Gebäude wird wohl seti 1895 gastronomisch genutzt. Heute ist es bekannt unter dem Namen "Philosophenhöhe".

 

Nur drei Minuten bis zum neuen Badehaus“, heißt es in der Anzeige aus dem Jahr 1914. Mit diesem Vorzug kann der jetzige Besitzer Edmund Drisch allerdings keine Gäste mehr locken. Denn das „neue Badehaus“ fiel in den 70er Jahren der Abrissbirne zum Opfer. Heute steht auf dem Areal das Reha-Zentrum.

Dass seine Vorgänger neben Weinen und Likören auch Dickmilch offerierten, darüber kann Drisch nur noch schmunzeln. Die Zimmer, die früher Gäste beherbergten und die vor rund hundert Jahren für schlappe 4,50 Mark zu haben war dienen heute als Wohnraum.

Dafür vergrößerte Drisch, als er das Gebäude im Jahr 1993 kaufte, die Fläche des Café-Restaurants: 100 Innen- und 150 Außenplätze stehen zur Verfügung. Der erste Besitzer des Anwesens, das einst aus drei Gebäuden bestand, hieß Konrad Hölzer. Sein Nachfolger, ein Herr Haag, erwarb die Gebäude im Jahr 1928. Sein Sohn Volker Haag stattete seinem Geburtshaus im Jahr 2003 einen Besuch ab. Von ihm hat Inhaber Drisch viel über die Vergangenheit des Gebäudes erfahren. Etwa, dass der Vater von Volker Haag vorhatte, in einem der Gebäude eine Hühnerfarm aufzubauen. Doch die Pläne scheiterten daran, dass nicht genügend Wasser für den Betrieb zur Verfügung stand.

1941 verkauften die Haags an einen Herrn Kichsee, der zuvor in der ausgebauten ehemaligen Garage auf dem Gelände gewohnt hatte. 1955 erwarben zwei Schwestern das 8 000 Quadratmeter große Areal. Sie verkauften zunächst das Herrenhaus. Schließlich veräußerte die eine Schwester das Gebäude, in dem heute das Café-Restaurant untergebracht ist, die andere Schwester verkaufte die ehemalige Garage. Sowohl Herrenhaus als auch ehemalige Garage werden heute als Wohnhäuser genutzt.

Als Edmund Drisch das Haus im Jahr 1993 kaufte, rückten erst einmal die Handwerker an. „Wir mussten das Haus komplett kernsanieren“, erinnert sich Drisch. „Alles war kaputt, Strom und Wasserleitungen mussten ausgetauscht werden.“ Dem Stil des Gebäudes entsprechend, baute Drisch zwei Wintergärten an. Dort wo einst der Teich war, entstand ein Parkplatz. Über ein Jahr dauerten die Arbeiten. Am 23. März 1995 stand die Eröffnung an. Edmund Drisch bewirtschaftet den gastronomischen Betrieb zusammen mit seiner Frau Doris.

Quelle: GNZ "Ein Haus erzählt seine Geschichte"